Tokio-Skyline mit Brücke bei Nacht – visuelles Motiv für Unternehmensgründung und Registrierung in Japan.

Warum eine Firmengründung in Japan länger dauert als viele erwarten

Ein realistischer Blick auf die administrativen Prozesse

Japan ist ein attraktiver Markt für internationale Gründer – doch viele unterschätzen den Zeit- und Verwaltungsaufwand einer Unternehmensgründung. Anders als in vielen Prozessen in Teilen Europas bleibt der japanische Prozess stark formalisiert, dokumentenorientiert und gesetzlich präzise geregelt. Dieser Artikel erklärt, warum die Gründung oft mehr Zeit benötigt und wie gute Vorbereitung Verzögerungen vermeidet.


1. Warum dauert der Prozess länger?

Typische Gründe für Verzögerungen:

Strenge formale Anforderungen

Japan erwartet exakte Dokumente: korrekte Adressen, registrierte Firmenstempel, notarielle Bestätigungen und genaue Formulare.

Herausforderungen bei der Bankkonto-Eröffnung

Für viele Gründer der aufwendigste Schritt:

Banken prüfen Identität, Geschäftsmodell, Adresse und u. U. Aufenthaltsstatus.

Dies kann mehrere Tage bis Wochen dauern.

Mehrere Behörden, mehrere Schritte

Der Ablauf umfasst:

  • Satzung/Articles of Incorporation
  • (Bei KK) notarielle Beglaubigung
  • Stempel- und Siegelregistrierung
  • Kapitalzahlung
  • Eintragung beim Legal Affairs Bureau
  • Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsmeldungen

Diese Prozesse benötigen Zeit und lassen sich nicht parallel abwickeln.


2. Rechtliche Einblicke aus Sicht einer Shihoshoshi

Aus der Praxis her sind die folgenden häufige Verzögerungsquellen:

Fehlende oder fehlerhafte Dokumente

Unklare Adressnachweise, abweichende Namensschreibweisen, fehlende Stempel, das sind häufige Ursachen für Ablehnungen.

Unrealistische Erwartungen

Viele rechnen mit „ein bis zwei Wochen“, realistisch sind jedoch 3 bis 6 Wochen, abhängig von Unternehmensform und Bank.

Formular- und Sprachdetails

Schon kleine Abweichungen können zu Verzögerungen führen.

Ein Shihoshoshi stellt sicher, dass Unterlagen von Anfang an korrekt sind.


3. Praxisbeispiel

Ein europäischer Gründer erwartete eine 1-wöchige Bearbeitung.

Der tatsächliche Ablauf:

  • 1 Woche: Dokumente, Siegel, Adresse vorbereiten
  • 3–10 Tage: Bankprüfung und Kapitaleinzahlung
  • 1–2 Wochen: Registrierung + Ausgabe der offiziellen Dokumente

Gesamt: 4–5 Wochen, vollständig im üblichen Rahmen.

Eine Firmengründung in Japan ist gut machbar — doch sie erfordert strukturierte Vorbereitung, vollständige Unterlagen und ein Verständnis der Verwaltungsprozesse.

Realistische Erwartungen ermöglichen einen reibungslosen Start.

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