Bankkonto in Japan eröffnen – Formular und Hanko-Stempel auf einem Schreibtisch.

Bankkonto in Japan eröffnen – Erfahrungen aus den ersten Monaten

Die Eröffnung eines Bankkontos gehört zu den ersten administrativen Schritten nach der Ankunft in Japan.

In der Praxis ist der Prozess jedoch häufig komplexer als viele Expats erwarten.

Unsere eigenen Erfahrungen in den ersten Monaten in Japan zeigen, dass insbesondere Aufenthaltsdauer und Nachweise eine wichtige Rolle spielen.

Erste Kontoeröffnung direkt nach der Ankunft

Kurz nach der Ankunft in Japan habe ich versucht, ein Bankkonto zu eröffnen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits:

  • eine Residence Card
  • eine registrierte Adresse

Trotzdem wurde der Antrag abgelehnt.

Die Begründung der Bank war eine zu kurze Aufenthaltsdauer in Japan.

Auch wenn alle formalen Dokumente vorliegen, berücksichtigen Banken häufig zusätzlich, wie lange eine Person bereits im Land lebt.

Übergangslösung über Fintech

Für private und geschäftliche Zahlungen habe ich zunächst Fintech-Konten genutzt.

Diese eignen sich besonders für:

  • internationale Zahlungen
  • erste geschäftliche Transaktionen
  • die Übergangszeit nach der Ankunft

Auch später bleiben solche Lösungen für internationale Überweisungen weiterhin nützlich.

Privates Bankkonto nach sechs Monaten

Nach etwa sechs Monaten Aufenthalt konnte ein privates Bankkonto eröffnet werden.

Die Beantragung war online möglich und die Prüfung dauerte etwa eine Woche.

Einige Schritte erfordern jedoch weiterhin einen Termin in der Filiale.

Für den Bankeinzug musste beispielsweise ein Formular mit Hanko gestempelt werden.

Geschäftskonto

Die Eröffnung eines Geschäftskontos war etwas aufwendiger.

Die Bank wollte zusätzliche Nachweise dafür sehen, dass das Unternehmen tatsächlich aktiv ist.

Gefordert wurden beispielsweise:

  • Rechnungen
  • Angebote / Proposals
  • E-Mail-Kommunikation mit Kunden

Nach Vorlage dieser Unterlagen wurde auch das Geschäftskonto genehmigt.

Fazit

Die Kontoeröffnung in Japan ist möglich, kann aber stärker geprüft werden als in vielen anderen Ländern.

Wichtige Faktoren sind unter anderem:

  • Aufenthaltsdauer
  • Visum
  • Nachweis wirtschaftlicher Aktivität

Eine gute Vorbereitung erleichtert den Prozess erheblich.

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